Into the wild

Kaum zu glauben, aber in gut fünf Wochen sind Eric und ich schon wieder zurück in Deutschland. Bevor wir zurückkommen können, musste Eric allerdings noch unbedingt einen richtigen Elch zu Gesicht bekommen. Daher sind wir zusammen mit Melanie und Christian für eine Woche in die Wildnis gefahren. Wildnis meint hier 1. kein Internet (ja solche Orte gibt es noch), 2. die nächst größere Stadt (mehr als 200 Einwohner) ist mindestens drei Stunden entfernt und 3. sehr, sehr viele Moskitos. Wir haben uns eine kleine Hütte an einem See in der Nähe des Algonquin Parks gemietet. Dieser National Park ist einer der schönsten Kanadas und dort wimmelt es angeblich nur so vor Elchen und sonstigem Getier.

 

P1010375 P1010487 IMG_2018
Wir mit unserem lieben Besuch (fotografiert von anderen Deutschen). Unser kleines Häuschen am See. Der frühmorgendliche Blick von unserer Terrasse.
P1010423 IMG_2022 IMG_2039
Beim Frühstück. Warum die Flasche Rum dort steht ist mir ein Rätsel. Elch-Sichtung am Straßenrand. Da hat sich das frühe Aufstehen schon gelohnt. Das Highlight unserer ersten Wanderung im Nationalpark: ein traumhafter Ausblick!
P1010510 P1010478 P1010482
Eric’s Anti-Mücken-Taktik: Socken in die Hose, DEET-Spray in dreifacher Dosis und ein sehr schicker – leider hier nicht abgebildeter – Mückenhut. Ein Traum von einem Mann … Vermutlich hat der Anblick die Mücken so verschreckt, dass sich sich kaum trauten Eric zu stechen. Abgesehen vom Wandern haben wir auch gefaulenzt. Melanie und ich haben uns auf dem Steg gesonnt und hochwertige Zeitschriften und Bücher gelesen, während die Männer mit dem Kanu unterwegs waren. Kanu fahren eine Eins, Angeln eine Fünf. Wozu hat man eigentlich Männer, wenn die einem nicht mal einen Fisch nach Hause bringen? ;-)
P1010605 P1010666 IMG_2120
Ein super Feature unserer Hütte war der Gasgrill, der auch täglich benutzt wurde. Ich denke, in meiner nächsten Küche werde ich auf einen Herd verzichten und lieber einen Grill einbauen. Neben zwei Elchen konnten wir auch Biber (kann man ihn auf dem Bild erkennen?), Streifenhörnchen, Frösche, Murmeltiere und jede Menge Moskitos sehen. Auf der Rückfahrt noch was für die Bildung getan und Kanadas Hauptstadt besichtigt.
P1010821 P1010369_2 IMG_1987
Das Mel (auch genannt die Hummel) und ich zurück in Montréal. Love is in the Air (sumsum) Kunst vor der Kunst.
P1010836 P1010849 IMG_2164
Eine hübsche Bäckerei im Plateau. Natürlich mussten wir den beiden auch Schwartz’s zeigen. Wie selbstlos von uns ;-) . Unser vorläufig letzter gemeinsamer Abend. Man konzentriert sich aus das Wesentliche ;-) .

 

In jedem Fall war es ein super schöner Urlaub und wir hatten eine wunderbare Zeit mit unserem Besuch. Ab jetzt geht es für Eric und mich quasi in den Kanada-Endspurt. Ab nächster Woche Donnerstag sind wir noch einmal für zehn Tage im Osten Kanadas und der USA unterwegs und dann geht es schon wieder ab nach Hause. Zwar freue ich mich schon sehr, aber gleichzeitig bin ich auch ein wenig traurig Montréal zu verlassen. Es ist schon ein Stadt mit einem ganz besonderen Flair, mit vielen Gesichtern und ganz großartigem Essen ;-) . Aber erst einmal werden die letzten Tage hier genossen …

Herzallerliebste Grüße

Caro

2 Responses to “Into the wild”

  1. Gerrit Says:

    Wie süß, ein Elch. Von hinten. Stimmt es nun eigentlich, dass die japanischen Touristen immer mit Glöckchen am Rucksack durch die Wildnis rennnen, um mit dem Gebimmel die Elche und Bären abzuschrecken?!?

    LG,
    Frau Gerrit Ewelt

  2. Gerrit Says:

    Zwei “n” bei rennen reichen

Leave a Reply